Schadensersatzrecht


Im Schadensersatzrecht erstreckt sich unser Leistungsspektrum vor allem auf:

  • die Geltendmachung und Abwehr von Schadensersatzansprüchen, Beseitigungsansprüchen und Unterlassungsansprüchen

  • Vertragliche Schadensersatzansprüche

  • Gesetzliche Schadensersatzansprüche

  • Durchführung selbständiger Beweissicherungsverfahren

  • Vergleiche und Abfindungen

  • Schmerzensgeld

 

Hierbei geht es oft auch um Haftungsfragen zwischen Ärzten und Patienten, also um das sogenannte Arzthaftungsrecht:

Wenn ein Arzt einen Patienten behandelt, so kommt damit immer ein Behandlungsvertrag zustande. Aufgrund dieses Vertrages schuldet der Arzt dem Patienten zwar nicht einen bestimmten Erfolg, wie etwa die Heilung des Patienten, dennoch schuldet er das fachgerechte Bemühen mit dem Ziel der Heilung oder Linderung von Beschwerden.

Verstößt der Arzt gegen diese Pflicht, spricht man von einem Behandlungsfehler, aufgrund dessen der Arzt dem Patienten zum Schadensersatz verpflichtet ist.

Eine Haftung des Arztes kommt daneben auch aus Delikt in Frage, denn eine Schlechterfüllung des Behandlungsvertrages stellt zugleich einen deliktischen Eingriff in den Körper und die Gesundheit des Patienten dar. Es gibt somit die Vertragshaftung und die deliktische Haftung des Arztes.

Die Ärztlichen Pflichten und möglichen Verstöße sind zahlreich. Sie lassen sich im Wesentlichen gruppieren in:

  • Behandlungsfehler

  • Aufklärungsfehler

  • Dokumentationsfehler

  • sonstige Pflichtverstöße

Die Durchsetzung von Ansprüchen des Patienten gegen seinen Arzt erfolgt in den meisten Fällen im Wege von Verhandlungen, zumeist zwischen Patient bzw. seinem Rechtsanwalt und der Haftpflichtversicherung des Arztes. Im Ablehnungsfall hat der Patient folgende Möglichkeiten:

  • Einleitung des Verfahrens bei der zuständigen Ärztekammer, in dem die Vorwürfe des Patienten von einem Gutachter geprüft werden. Dessen Beurteilung bindet in einem evtl. anschließenden Rechtsstreit das erkennende Gericht nicht, so dass später Einwände gegen den Gutachter, seine Qualifikation oder seine Beurteilung vorgebracht werden können, dennoch sollte sich der Patient bereits an dieser Stelle, und zwar vor Einschaltung der Gutachterstelle der Ärztekammer, mit seinem Anwalt beraten, welches Vorgehen in seinem Fall am Geschicktesten ist.
  • Einleitung des gerichtlichen Verfahrens zwecks Durchsetzung von Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüchen.


Da Ärztliche Behandlungs- und Aufklärungsfehler häufig schwerwiegende persönliche und wirtschaftliche Folgen für den geschädigten Patienten haben, kann jedem Geschädigten nur angeraten werden, sich frühzeitig anwaltlich beraten und vertreten zu lassen. Ich stehe Ihnen hierzu gerne kompetent zur Seite, da ich seit Jahren im Arzthaftungsrecht tätig bin.